Hallo zusammen! Heute möchte ich euch etwas über die arabische Kleidung erzählen. Wusstet ihr, dass die arabische Kleidung einen ganz speziellen Namen hat? Nein? Dann lass uns mal schauen, wie sie heißt und worin sie sich von anderer Kleidung unterscheidet.
Die arabische Kleidung heißt Thawb oder Dishdasha. Es ist ein langes, weites Gewand, das meistens aus Baumwolle oder Leinen gemacht wird. Bei Männern wird es meistens mit einem Gürtel und einer traditionellen Kopfbedeckung getragen. Bei Frauen ist die Variante des Thawb länger und kann mit einer traditionellen Kopfbedeckung und Schmuck getragen werden.
Abaya: Schutz, Einzigartigkeit und Statement der Weiblichkeit
In vielen arabischen Ländern, wie in Saudi Arabien, ist es für Frauen Pflicht, eine Abaya zu tragen. Sie dient als religiöses Symbol und schützt den Körper der Frau vor neugierigen Blicken. Aber nicht nur das, denn sie ist auch ein Statement der Einzigartigkeit und Weiblichkeit. Denn sie kann individuell mit Accessoires und Farben gestaltet werden. So können Frauen sich in ihrer Abaya wohl und modisch fühlen. Sie ist also nicht nur ein Zeichen der Religion, sondern auch ein Statement der Weiblichkeit.
Arabischer Stil: Kandoura/Dishdashi für Männer
Du hast schon mal von der arabischen Kleidung der Männer gehört? Sie heißt Kandoura oder Dishdashi und besteht aus einem knöchellangen, locker fallenden Gewand, das meistens aus weißer Baumwolle gefertigt ist. Aber auch Wolle und andere Farben können besonders im Winter verwendet werden. Darunter wird ein Tuch getragen, das dazu dient, bei Bedarf die Kopfbedeckung zu fixieren. Die Kandoura/Dishdashi ist ein Symbol für den arabischen Stil und wird heutzutage auch gerne als modisches Accessoire getragen.
Arabische Kleidung für Europäer: Ein einmaliges Erlebnis
Du musst nicht unbedingt als Europäer arabische Kleidung tragen, aber es kann durchaus interessant sein, einmal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich die Einheimischen kleiden. Für Männer ist das ein langes weißes Gewand, kandura (VAE), thob (Oman, Bahrain, Katar) oder dishdasha (Saudi-Arabien, Kuwait) genannt. Dazu tragen sie eine weiße Kopfbedeckung, die ghutrah oder keffiah, die von einem igal gehalten wird. Dieser Kopfschmuck hat auch eine praktische Funktion: Er schützt vor der Sonne. Manchmal tragen Männer auch einen Beduinen- oder Turbanhut. Alles in allem ist es ein sehr einfaches, aber stilvolles Outfit. Wenn du also mal nach Arabien reist, kannst du einmal ausprobieren, wie es ist, sich in traditioneller arabischer Kleidung zu kleiden. Es ist ein einmaliges Erlebnis!
Thawb: Traditionelles Gewand in Arabischen Ländern
Der Thawb, auch Dischdascha, Kandura, Qamis oder Suriyah genannt, ist ein traditionelles, luftiges Gewand, das in einigen arabischen Ländern, wie Oman, Kuwait, Irak, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien, getragen wird. Der Thawb ist weit und locker, meist bis zu den Knöcheln oder sogar den Füßen reichend, und wird häufig in Kombination mit einem Kopftuch, einem Turban oder einem Ghutrah getragen. Er ist meist aus weichem, atmungsaktivem Stoff hergestellt, der es den Trägern ermöglicht, sich auch bei heißem Wetter bequem zu fühlen. In vielen arabischen Ländern ist der Thawb ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Kleidung. Er wird nicht nur in der Öffentlichkeit getragen, sondern auch bei besonderen Anlässen.

Agal – Symbol der Stärke und Tapferkeit in der arabischen Kultur
Der Agal ist ein traditionelles Accessoire der arabischen Kultur. Er ist ein Kopfring, der dazu dient, eine Kufiya an Ort und Stelle zu halten. Eine Kufiya ist eine Art Kopfbedeckung, die hauptsächlich in den arabischen Ländern getragen wird. Der Agal wird direkt unter dem Scheitel platziert und umschließt den Kopf. Er besteht aus dünnen, aber robusten Garnen, die in ein Gewebe geflochten sind.
Der Agal ist ein Symbol der Stärke und Tapferkeit und wird von vielen Männern in der Region getragen. Er kann auch als Schmuckstück getragen werden und viele Menschen finden, dass er die Kufiya noch stilvoller macht. Der Agal ist in vielen verschiedenen Farben und Mustern erhältlich, sodass man seinen eigenen Look kreieren kann.
Kufiya: Traditionelles Kleidungsstück aus dem arabischen Raum
Du hast schon mal von der Kufiya gehört? Sie ist ein traditionelles Kleidungsstück, das vor allem im arabischen Raum weit verbreitet ist. Kufiyas werden als Kopfbedeckung gegen Sonnenstrahlen getragen, aber auch bei Wüstenstürmen dienen sie als Schutz vor Staub und Sand. Sie können aus verschiedenen Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Seide gefertigt werden. Die meisten Kufiyas haben ein typisches Karomuster. Traditionell werden sie als Tuch getragen, aber es ist auch möglich, sie als Schal zu tragen. Sie sind eine bequeme und schicke Art, sich vor den Elementen zu schützen.
Orient: Schleier als Kopfbedeckung vor Sonne und Sand
Du hast schon mal vom weißen Schleier als Kopfbedeckung im Orient gehört? Das ist ganz normal in manchen Gebieten dort. Der Schleier schützt vor der Sonne und auch vor Wind und Sand in der Wüste. Meist ist die Scheich Kopfbedeckung in einem halbrunden, leichten Hut aus Filzstoff gehalten. Dieser Hut ist dann mit einem weißen Schleiertuch bedeckt und meist auch mit einem schwarz-silbernem Zierband gehalten. Damit ist man nicht nur vor der Sonne geschützt, sondern auch vor Staub und Sand. So kann man auch in der Wüste unterwegs sein, ohne dass einem der Sand in die Augen fliegt.
Traditionelle Kandora/Dishdasha: Verbreitung & Variationen
Du hast schon mal von der Kandora oder auch Dishdasha gehört? Sie ist ein traditionelles Männergewand, das vor allem in arabischen Ländern zu sehen ist. Besonders in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Oman ist sie sehr verbreitet. Die Kandora besteht aus einem langen, weiten Gewand, das bis zu den Füßen reicht und meist mit einem Turban oder einer Kufiya kombiniert wird. Man trägt sie bei besonderen Anlässen, aber auch im Alltag. Die Farben der Kandora shen je nach Region, Kultur und Tradition. Auch der Schnitt der Gewänder unterscheidet sich und kann regional variieren.
Sikhs in Indien: Diskriminierung wegen Turbanen
Die Sikh-Gemeinschaft in Indien wird häufig wegen ihrer Turbane angefeindet. Dies liegt daran, dass sie oft für Islamisten gehalten werden, da auch iranische Schiiten und Sufis des Naqshbandi-Ordens ebenfalls Turbane tragen. Diese Diskriminierung stellt ein großes Problem für die Sikhs dar, da sie sich so häufig mit Vorurteilen konfrontiert sehen. Aus diesem Grund setzen sich viele Sikhs für die Sensibilisierung der Bevölkerung für ihre Kultur und ihre Traditionen ein. Sie wollen ein besseres Verständnis dafür schaffen, dass Turbane kein Symbol für eine bestimmte Religion oder Kultur sind, sondern vielmehr ein Zeichen des Respekts und der Ehrfurcht.
Marokkanischer Kaftan: Elegantes und Traditionelles Kleid
Der marokkanische Kaftan ist ein sehr elegantes und traditionsreiches Kleid. Frauen im ganzen Marokko tragen es besonders gerne bei besonderen Anlässen, wie z.B. Hochzeiten, Taufen oder religiösen Feierlichkeiten. Der Kaftan wird von Generation zu Generation weitergegeben und ist ein Symbol für den Reichtum an Kultur und Tradition, der Marokko ausmacht. Er ist meist aus feinster Seide oder Satin gearbeitet und mit kunstvollen Stickereien verziert. Außerdem ist der Kaftan auch ein sehr bequemes Kleidungsstück, das den Trägerinnen eine gewisse Eleganz verleiht.

Berber-Turbane: Schütze deinen Kopf auf deiner Wüstentour
Bei den Berbern sind die Turbane ein bekanntes Symbol. Dabei handelt es sich um lange Tücher, die um den Kopf gewunden werden. Sie schützen nicht nur den Kopf, sondern auch den Nacken und das Gesicht. Für deine Wüstentour musst du natürlich keinen knöchellangen Kaftan tragen. Es gibt viele Alternativen, wie z.B. ein langes Tuch, das auf traditionelle Weise um den Kopf gebunden wird. Dieser Stil ist weniger überwältigend und dennoch schützend.
Kleiden für Abu Dhabi: Richtige Kleidung beachten
Wenn du nach Abu Dhabi reist, ist es wichtig, dass du die richtige Kleidung hast. Am Strand trägt man Shorts und ein T-Shirt, aber wenn du Sehenswürdigkeiten besuchst, solltest du auf etwas angemessenere Kleidung achten. Für Frauen bedeutet das, dass sie ihre Schultern bedecken und Oberteile, die nicht zu tief blicken lassen. Außerdem sollten Frauen beim Besuch einer Moschee auch ihren Kopf bedecken. Wenn du unsicher bist, frage einfach einen Einheimischen nach der richtigen Kleidung. So kannst du sichergehen, dass du dich angemessen kleidest und respektvoll gegenüber der Kultur bist.
Kleiderordnung in den VAE: Einheimische Gebräuche respektieren
Du solltest nicht vergessen, dass die VAE ein islamisches Land sind und es daher besonders wichtig ist, sich entsprechend der Kleiderordnung zu kleiden. Frauen tragen dort normalerweise eine schwarze Abaya, während Männer eine weiße Kandora tragen. Es ist wichtig, dass man sich an diese Kleiderordnung hält, um nicht aufzufallen und Respekt zu zeigen. Zudem ist es auch ratsam, dass man sich an die örtlichen Gebräuche und Gepflogenheiten hält.
Erfahre mehr über die Dschallabija im Nahen Osten
Du hast schon einmal von der Dschallabija gehört? Dieses traditionelle Gewand im Nahen Osten wird besonders in Ägypten und dem Sudan getragen. Heutzutage sieht man die Dschallabija vor allem noch in ländlichen Regionen westlich des Nils – meistens bei Männern. Im Volksmund wird sie auch Gallabija genannt – aber das ist so ziemlich das Einzige, was die meisten von ihr wissen.
Dschallabijas sind meist aus festen Stoffen wie Leinen oder Baumwolle hergestellt und müssen manchmal bis zu sechs Meter lang sein. Sie sind meistens weiß oder schwarz und haben ein auffälliges Design, das durch einfache Stickereien oder kleine bestickte Quadrate verziert ist. Sie sind normalerweise mit einem Gürtel oder einer Kordel gebunden und können über einem kurzen Hemd oder einem T-Shirt getragen werden.
Die Dschallabija hat auch eine lange Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Damals wurde sie als Symbol der Seereise und des Beduinenzeltlebens verstanden und war ein Symbol der Freiheit. Heutzutage ist sie eher ein Statement der Tradition und des Stolzes auf die historische Kultur.
Traditioneller Thawb und Ghitra für Männer in Arabien
Männer in arabischen Ländern tragen gerne das traditionelle Gewand, den Thawb. Es ist ein langes, weißes Gewand, das normalerweise bis zu den Knöcheln reicht und meistens aus Baumwolle oder Leinen besteht. Dazu tragen sie einen Kopfschmuck, den Ghitra, der aus einem weißen Stoffstück besteht, das an der Stirn mit einem schwarzen Band, dem Igal, gehalten wird. Der Igal hat für viele arabische Männer eine symbolische Bedeutung, da er sie als gläubige Muslime identifiziert. Der Ghitra schützt den Kopf vor extremen Temperaturen und schützt auch vor der direkten Sonneneinstrahlung.
Ranku Choxa: Traditionelle Kleidung aus Tibet
Du hast bestimmt schon mal ein Ranku Choxa gesehen. Es ist ein traditionelles Kleidungsstück, das üblicherweise in Tibet getragen wird. Es besteht aus einer Kombination aus einer weiten Hose, einem Hemd und einer Jacke. Die Jacke wird dann mit einem breiten Gürtel aus Stoff zusammengehalten. An kalten Tagen kommt noch eine dickere Jacke aus Schafs- oder Baumwolle hinzu. Diese Jacke ist sehr warm und schützt Dich vor kalten Temperaturen. Ranku Choxa ist ein sehr bequemes Kleidungsstück und wird sowohl von Männern als auch von Frauen getragen. Es ist auch ein Symbol für die tibetische Kultur.
Arabische Kleidung in Saudi-Arabien: Abaya & mehr
Checkliste der arabischen Kleidung in Saudi-Arabien:
Die Abaya ist ein weiter Ganzkörperumhang, der normalerweise in Schwarz getragen wird. Aber in Großstädten wie Riad und Jeddah ist es durchaus üblich, Abayas in anderen Farben zu sehen. Bis März 2018 war es für Frauen sogar verpflichtend, eine zu tragen. Obwohl die Pflicht mittlerweile nicht mehr besteht, tragen die meisten Frauen immer noch eine Abaya, wenn sie in der Öffentlichkeit sind.
Angemessene Kleidung beim Urlaub beachten – Knie & Schultern bedecken!
Du solltest bei deinen Urlaubsaktivitäten immer darauf achten, angemessene Kleidung zu tragen. Beim Sightseeing oder beim Besuch von Sehenswürdigkeiten solltest du auf eine angemessene Kleiderordnung achten, denn Kultur und Traditionen sollten respektiert werden. Frauen sollten also vor allem die Schultern und Knie bedecken. Vermeide es, zu viel Haut zu zeigen, indem du nach Möglichkeit keine Tops, schulterfreien Oberteile oder Spaghetti-Träger trägst. Auch bauchfreie oder rückenfreie Oberteile sind hier nicht angebracht. Achte darauf, dass du dich auch bei sommerlichen Temperaturen angemessen kleidest. Sei dir bewusst, dass dein Verhalten und deine Kleidung ein Spiegelbild deiner Kultur und deines Charakters ist. Respektiere also die Kultur und Traditionen der Länder, die du besuchst und verhalte dich entsprechend.
Schütze deine Haut vor Hautkrebs: Tipps zum Sonnenschutz
Wer seine Haut zu lange ungeschützt der Sonne aussetzt, läuft ein hohes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Vor allem Menschen, die in heißen Regionen wie der afrikanischen Wüste Sahara leben, schützen sich daher besser durch das Tragen dunkler und luftiger Kleidung vor den schädlichen UV-Strahlen der Sonne. Diese helfen, die Gefahr einer Hautkrebserkrankung zu minimieren. Auf jeden Fall solltest du dich regelmäßig vor der Sonne schützen und auf langes Verweilen im Freien verzichten. Denn eine gesunde Haut ist wichtig, damit du dich in deiner Haut wohlfühlst.
Erfahre mehr über Dishdasha, Kandura & Kandora
Du hast schon mal von Dishdasha, Kandura oder Kandora gehört? Das ist ein langes, meist weißes Übergewand mit langen Ärmeln, das von vielen Menschen im arabischen Raum getragen wird. Unter dem Übergewand trägt „man“ ein ganz normales weißes T-Shirt. Für die Unterhose gibt es ein bequemes, weiches Baumwolltuch namens Wesar. Normalerweise wird es um den Körper gewickelt. Die Dishdasha ist kein übliches Kleidungsstück, sondern eine traditionelle arabische Gewandtracht, die vor allem in der arabischen Welt verbreitet ist. Sie dient als Alltagskleidung und wird gerne auch bei besonderen Anlässen getragen. Auch heutzutage ist die Dishdasha sehr beliebt und wird häufig für formelle Anlässe wie beispielsweise Hochzeiten getragen.
Schlussworte
Die arabische Kleidung heißt Thawb oder Dishdasha. Sie ist eine lange, lose Robe, die meistens weiß oder beigefarben ist. Manchmal wird sie mit einem Gürtel oder einer Schärpe gebunden. Die Thawb kann auch mit anderen farbenfrohen Details verziert sein. Männer tragen oft eine weiße Kufiya als Kopfbedeckung. Frauen tragen ein Kopftuch oder ein Hidschab.
Die arabische Kleidung ist einzigartig und vielseitig. Sie kann in verschiedenen Stilen getragen werden, von traditionell bis modern. Die meisten arabischen Kleidungsstücke sind die Abaya, die Kaftan, der Thobe und der Jallabiya. Du kannst also verschiedene Arten der arabischen Kleidung finden, je nachdem, was Dir gefällt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine große Auswahl an arabischer Kleidung gibt und es ist sehr einfach, ein Outfit zu finden, das Dir gefällt.







